Ich habe etwas zu sagen

In den Anfangsjahren weckten meine ersten → Publikationen in den ärztlichen Fachzeitschriften das Interesse der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie sowie der ärztlichen Standesorganisationen und Verbände an dem, was ich zu sagen hatte und sie beauftragten mich mit Vorträgen und Seminaren zu unterschiedlichen Themen:

1995 Praxismanagement

Die Essex-Pharma in München bot an verschiedenen Orten eine komplette Seminarreihe zum Praxismanagement an. Bei "Stierle zum Anfassen" konnten die Ärzte spontan quer Beet durch alle Managementthemen fragen. Es war wie Simultanschach - es verlangte mir viel ab und war eine tolle Erfahrung mit hoher Teilnehmer-Akzeptanz.

1996 Rentable Praxisführung | Kosten, Produktivität, Rentabilität

Durch den Hartmannbund erhielt ich die Gelegenheit, auf der Medica in Düsseldorf zu referieren. "Rentable Praxisführung" wurde dann auch ein redaktioneller Beitrag in einer Hartmannbund-Publikation.

Für die Beiersdorf AG befasste ich mich in einem Seminar mit den finanzwirtschaftlichen Aspekten der Praxisführung. "Kosten, Produktivität und Rentabilität" waren damals noch ein "heisses Eisen" für Ärzte.

1996 Marketing in der Arztpraxis

Nicht weniger kritisch standen Ärzte der Marktorierentierung ihrer Praxis und Verhaltensweise gegenüber. In den Seminaren für die Bayer AG waren Fingerspitzengefühl und Grundlagenarbeit gefragt.

1997 Einführung in die Kostenrechnung

Obwohl es nicht so sehr mein Schwerpunkt war, verfolgte mich das finanzwirtschaftliche Thema. So kam ich auch zu einer mehrfach wiederholten Seminarreihe für Ärzte zur Kostenrechnung in der Kassenärztlichen Vereinigung in Niedersachsen.

Jahrestagung der ZMT

1998 Versorgungsmodelle

Strukturelle Umbrüche und veränderte Rechtsgrundlagen leiteten einen Wandel in dem Versorgungsverständnis ein. Davon fühlten sich nicht nur Ärzte und ihre (Standes-) Organisationen betroffen, sondern auch ihr (betriebs-) wirtschaftliches "Umfeld" wie Industrie und Handel.

Die Zentralvereinigung Medizintechnik ZMT e.v. betraute mich in verschiedenen Städten mit einer Reihe von Informationsveranstaltungen für ihre Mitglieder über künftige Versorgungsmodelle.

1998 Vernetzung im Gesundheitswesen

Die ZMT-Referatsreihe mündete in einem grundlegenden Einführungsreferat zur Jahrestagung der Zentralvereinigung Medizintechnik ZMT e.V. auf der medica in Düsseldorf.

Da der Diskussionsleiter für die anschließende Gesprächsrunde überraschend ausfiel, übernahm ich spontan die → Moderation der recht kontroversen Aussprache.

1999 Change Management

Ein weiteres Referat zum Umgang mit Veränderungen im Gesundheitswesen hielt ich auf dem Ophthalmochirurgen-Kongress in Nürnberg. Das Thema war in der Ärzteschaft voll angekommen: Nie zuvor hatte ich einige Hundert derart konzentrierte Zuhörer im Saal erlebt, die sich ernsthaft mit Change Management befassten. - Die Einleitung meines Vortrags passte: "Es ist alles eine Frage der Perspektive ..."

1999 Marketing 2000

Zur Jahrtausendwende durfte ich auch zum Marketing in der Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen referieren. Die Vortragsreihe zur "Praxispositionierung" fand in der aufgeschlossenen Ärzteschaft viel positive Resonanz - und brachte einige Beratungsaufträge ein.

1999 Internet im Gesundheitswesen

Ein Highlight meiner Referententätigkeit war die Vortragsreihe im St. Johns College der Universität Cambridge. Das Unternehmen Astra-Zeneca hatte ausgewählte Kunden für einige Tage in die beeindruckenden Räume der Bildungseinrichtung geladen, um sie mit den Chancen und Risiken des Internets für das Gesundheitswesen vertraut zu machen. - Fast hätte diese Zukunftsaussicht bereits vor Beginn eine Bruchlandung erlebt. Bei dem stürmischen Wetter konnte der Pilot die Maschine bei der Landung erst einen Meter vor dem Flughafengebäude stoppen.

2000 Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Frankfurt u.a.

1998 und 1999 erschienen meine Werke zum Qualitätsmanagement und "befeuerten" die Nachfrage zu diesem Thema. Im Auftrag einige lokaler (Zahn-)Ärztegemeinschaften, eines privatärztlichen Verbandes und teilweise in Eigeninitiative referierte ich hierzu quer durch die Republik.

Apotheker-Workshop

2001 Vom Rezeptverwalter zum Erfolgsgestalter

Auch die Apotheker müssen sich in Umbruchzeiten schneller bewegen, befand die Protina GmbH und lud ihre Kunden zu den Motivationsworkshops "Vom Rezeptverwalter zum Erfolgsgestalter".

2002/2003 Gesundheitsmodernisierungsgesetz

Der Wandel im Gesundheitssystem wurde dynamischer und tiefgreifender. Die Schering AG beauftragte mich daher mit mehreren Referaten und Workshops zu den Auswirkungen des GMG und der daraus abzuleitenden strategischen Ausrichtung ärztlicher Praxen.

2004 ff. Gesundheitsreform

Ab 2004 folgten bundesweit Referate über die Auswirkungen der Gesundheitsreform in kleineren und größeren Veranstaltungen.

2005 - 2010 Know how - Transfer

Seit der Durchführung des Deutschen Präventionspreises wurde der Know how - Transfer sozialer Lösungsmodelle zu einem thematischen Schwerpunkt. Ich referierte hierzu unter anderem regional wie bei einer Veranstaltung der Ostwestfalen-Lippe Marketing-Gesellschaft in Bielefeld sowie national, zum Beispiel vor dem Gesunde Städte-Netzwerk, dem Deutschen Forum Prävention und auf dem Nationalen Präventionskongress in Dresden.

2013 Konfliktmanagement

Der Ambassador-Club in Gütersloh veranstaltet regelmässig Vorträge und Workshops zu relevanten Themen für seine Mitglieder. So wurde ich um ein Referat zur Entstehung und zum Umgang mit Konflikten in der Berufs- und Arbeitwelt mit anschließender Moderation der Diskussionsrunde gebeten - eine lebendige Veranstaltung!

2014 Fachdiskurs

Im Februar 2014 fand in Düsseldorf der Fachdiskurs zum 14. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung in mehreren parallel verlaufenden Workshops statt. Die Landeshauptstadt beauftragte mich mit einer "Zusammenfassung des Tages" sowie "kritischen Aussicht" zum Abschluß der Veranstaltung - eine spannende Herausforderung.