Der Weg der Väter
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Auf dem Weg der Stierles - die Geschichte der väterlichen Vorfahren


Vorgeschichte

Vor rund 4.000 - 5.000 Jahren, zur Zeit der Ertebølle-Kultur, in der die dänische Bevölkerung sich vorwiegend von der Fischerei ernährte, spaltete sich in Jütland meine Haplountergruppe I1a3 bzw. Z63 ab. Hier lebte die Fischer-/ Jäger-Kultur noch lange weiter. Erst vor 4.000 Jahren (Bondestenalter, Bauernsteinzeit, Neolithikum des Nordens) begann auch hier der Umbruch zur bäuerlich-produzierenden Lebensweise.

Noch einmal vor ca. 1.500 bis 3.000 Jahren tritt die Haplogruppe I1a3 Z63 prominent auf: bei der Wielbark-Kultur, die sich im Weichselgebiet von Thorn bis in die Ukraine ausbreitete. Hier verliert sich (zunächst) die Spur der väterlichen Ahnengene bzw. werden ihre Träger weiter verstreut - mit (heutigen) Anteilen von über 30 Prozent an der skandinavischen und jeweils um die 15 Prozent an der englischen und deutschen bis zu 2 Prozent an der griechischen Bevölkerung.

Vom Ende der Wielbark-Kultur vor 1.600 Jahren, also um 400 n. Chr., bis zum ersten nachgewiesenen Erscheinen eines Stierle in Oberaichen um 1540 sind es nur noch gut 1.000 Jahre.

So endet meine väterliche DNS-Geschichte und hier beginnt die


Geschichte der väterlichen Vorfahren

Die väterlichen Vorfahren konnte ich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Ihr Weg beginnt in Oberaichen, südwestlich von Stuttgart, setzt sich um 1800 in Cieszkowo, nördlich von Warschau, fort und führt über Putylovichi in der heutigen Ukraine und dem lettischen Jelgava nach Bielefeld.

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